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Reußdörfchen ist ein kleines idyllisches Dorf (ca. 480 Einwohner) nahe Hermannstadt in Siebenbürgen, Rumänien.
Ehemals sächsisch mit Bauern und Handwerkern ist es zur Zeit ethnisch gemischt.
Die Häuser liegen am Hang rund um die Gemüsegärten.
Vom Kinderbauernhof sieht man die Wiese am Bach, wo die Pferde grasen. Rund um das Dorf sind Getreide-, Mais- und Kartoffelfelder, ein Fischteich mit anliegender Weidekultur, ein Wäldchen und eine Obstbaumschule. Es wird Vieh- und Schafzucht betrieben. Pferdewagen und Pferde als Transportmittel sind ein übliches Bild auf den ungepflasterten Straßen. Ein sonst seltener Anblick, in Reußdörfchen aber gang und gäbe: Kühe und Büffel kommen abends von der Weide, suchen alleine ihren Hof und warten vor dem Tor um herein gelassen zu werden.
Das Dorf hat eine orthodoxe und eine alte evangelische Kirche (ca. 800 J.), in denen jeden Sonntag Messen stattfinden.
Trotz bevorzugter Lage zwischen Bergen, Badekurort und der Stadt ist das Dorf etwas abgelegen und hat somit Ursprungszustand beibehalten können.
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